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Berufseinstieg bei ACP: Einblicke in die Ausbildung von Jasmin
von Carlos Oliver-Vollmer am 29.01.2026 11:40:15
ACP Mitteldeutschland
Jasmin, kannst du kurz erzählen, was du bei ACP machst und warum du dich für genau diese Ausbildung entschieden hast?
Ich bin im ersten Ausbildungsjahr zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung bei ACP Mitteldeutschland am Standort in Dresden. Für diese Ausbildung habe ich mich entschieden, weil ich meine Stärke darin sehe, neue Programmierkenntnisse praktisch zu erarbeiten. Außerdem hat mich Softwareentwicklung schon immer fasziniert, weil man durch Code etwas Neues erschaffen kann.
Gab es ein besonderes Erlebnis, das dein Interesse an IT und Programmierung geweckt hat?
Es waren eher zwei Momente, die dazu beigetragen haben. Meine Familie spielte von Anfang an eine wichtige Rolle. Mein Vater arbeitet als Informatiker in der IT-Branche und mein Opa war Ingenieur für Elektrotechnik. Dadurch durfte ich schon immer selbst experimentieren, zum Beispiel indem ich mit meinem Vater alte Amiga-Computer restauriert habe.
Die Lust am Coden kam jedoch erst später dazu, während meiner Schulzeit. Ich war in einer freiwilligen Informatik-AG und konnte dort viel ausprobieren. Das hat mir schließlich das Tor zur Welt des Programmierens geöffnet.
Wie würdest du jemandem ohne IT-Vorkenntnisse erklären, was eine Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung macht?
Als Anwendungsentwicklerin plane und programmiere ich Software, indem ich Abläufe und logische Konzepte in eine maschinenlesbare Sprache übersetze. Die Maschine setzt diese Anweisungen dann um. So entstehen Anwendungen, mit denen Menschen arbeiten und interagieren können – von der einfachen App bis hin zu komplexen Unternehmenslösungen.
Was unterscheidet die Praxis im Unternehmen von dem, was du in der Berufsschule lernst?
Das ist ein großer Unterschied! In der Berufsschule lerne ich gerade im ersten Jahr nur die Grundlagen. Dort bin ich in einer Klasse zusammen mit Auszubildenden für Systemintegration, der Unterricht umfasst daher auch allgemeinbildende Fächer. Das Programmieren ist also nur ein kleiner Teil.
In der Praxis bei ACP liegt der Fokus hingegen voll auf Lerninhalten, die deutlich spezifischer und praxisnäher sind.
Welche Technologien und Programmiersprachen hast du bisher kennengelernt?
In der Berufsschule habe ich bislang mit Python gearbeitet. Im Unternehmen bei ACP arbeite ich vor allem mit TypeScript und React im Frontend sowie mit C# und .NET im Backend. Außerdem habe ich Erfahrungen im Testen mit der hauseigenen Software skejlo, in der Datenmigration und in der Aktualisierung von Komponenten gesammelt.
Welche Programmiersprache ich bevorzuge, hängt immer vom Anwendungsfall ab. Aber ich freue mich schon darauf, in konkreten Projekten tiefer in die Materie einzutauchen.
Was war bisher deine größte Herausforderung in der Ausbildung und wie hast du sie gemeistert?
Meine größte Herausforderung war der Wechsel von der Frontend- zur Backend-Programmierung. Ich hatte mich vorher hauptsächlich mit dem beschäftigt, was der User direkt sieht, also das Frontend. Dank der Möglichkeit, ins Backend-Team zu wechseln, konnte ich aber viele neue Dinge lernen, und mittlerweile macht mir auch die Backend-Programmierung mit C# großen Spaß.
Warum lohnt es sich deiner Meinung nach besonders für Mädchen und junge Frauen, der IT eine Chance zu geben?
Ganz einfach: Frauen können in technischen Berufen genauso erfolgreich sein wie Männer. Hauptsache, man möchte sich wirklich mit den Themen beschäftigen. Die IT-Branche sucht händeringend nach Fachkräften.
Warum sollten Frauen da nicht ebenso ihren Platz einnehmen? Es gibt so viele spannende Bereiche, in denen man mitgestalten kann.
Muss man ein Mathe- oder Technikgenie sein?
Ich würde sagen, dass Mathekenntnisse nur bedingt notwendig sind. Sie helfen manchmal, aber für die Ausbildung selbst sind sie keinesfalls grundlegend. Wichtiger ist, dass man Interesse mitbringt und bereit ist, Probleme zu lösen. Alles andere kann man lernen. Ich habe Kolleginnen und Kollegen getroffen, die vor der Ausbildung schon privat programmiert haben, und andere, die erst mit der Ausbildung begonnen haben. Am Ende kommt es auf Motivation und die Bereitschaft an, sich die nötigen Kompetenzen anzueignen.
Was würdest du jemandem sagen, der überlegt, sich bei ACP für eine IT-Ausbildung zu bewerben, aber noch unsicher ist?
Ich würde sagen: Nur Mut! Du kannst ACP erst einmal kennenlernen, sei es durch ein Bewerbungsgespräch oder ein Praktikum. Ein Bewerbungsgespräch ist ja nicht nur für das Unternehmen da, sondern auch für dich. Es soll dir einen Einblick in die Arbeit dort vermitteln. Also stelle deine Fragen und finde heraus, ob es passt! Ich hatte schon im Bewerbungsgespräch ein gutes Gefühl und das hat sich dann auch bestätigt.
Du bist neugierig geworden und möchtest wie Jasmin bei ACP in die IT-Welt einsteigen? Wir freuen uns über neue Talente! Schau dich gerne um, ob eine passende Herausforderung für dich dabei ist:

