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Von der Ausbildung zum Teamleiter bei ACP: Karriereweg von Kai, Teamleiter Materialwirtschaft und Vertriebsinnendienst

Kai, Teamleitung Materialwirtschaft und Vertriebsinnendienst 1920 1080

 

Materialwirtschaft und Vertriebsinnendienst bilden bei ACP zwei eigenständige, eng verzahnte Bereiche: Der eine steuert den Warenfluss, der andere hält dem Vertrieb operativ den Rücken frei und begleiten Kunden durch den Abwicklungsprozess. Wie viel Gestaltungsspielraum, Verantwortung und Entwicklung in diesen Bereiche stecken, zeigt Kai, Teamleiter Materialwirtschaft und Vertriebsinnendienst bei ACP Mitteldeutschland. Im Interview nimmt er uns mit auf seinen Karriereweg und erklärt, warum eine kaufmännische Ausbildung bei ACP der perfekte Einstieg ist, wenn du mitdenken, mitgestalten und wirklich etwas bewegen willst.

Kai, welche Ausbildung hast du bei ACP gemacht und warum hast du dich damals dafür entschieden?

Ich habe bei ACP die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann in Halle (Saale) gemacht. Nach einem begonnenen Studium der Wirtschaftsinformatik habe ich gemerkt, dass mir der praktische Bezug fehlt und ich schneller Verantwortung übernehmen möchte. Die Ausbildung bot für mich genau die richtige Kombination aus IT‑Verständnis und kaufmännischen Prozessen – deutlich praxisnäher als das Studium. Ausschlaggebend war außerdem die Aussicht, von Anfang an aktiv im Arbeitsalltag mitzuarbeiten und echten Mehrwert zu leisten.

Wie war dein Übergang von der Ausbildung in die Festanstellung?

Der Übergang war sehr fließend. Mein Arbeitsalltag hat sich kaum verändert – außer, dass die Schulphasen weggefallen sind.

Schon während der Ausbildung durfte ich früh Verantwortung übernehmen, insbesondere im Einkauf. Dieses Vertrauen wurde nach der Festanstellung konsequent weitergeführt. Der größte Unterschied war das noch stärkere Gefühl, vollständig für eigene Themen verantwortlich zu sein und sich tief einarbeiten zu können. Besonders motivierend war für mich auch das Feedback aus dem Kollegenkreis. Viele haben ehrlich gefragt, ob ich wirklich bleibe – aus Sorge, mich zu verlieren. Das hat mir gezeigt, dass meine Arbeit geschätzt wird und ich gebraucht werde.

Wie ist das, Teamleiter gleich von zwei Teams zu sein?

Die Teamleitung der Materialwirtschaft habe ich 2021 übernommen, die Verantwortung für den Vertriebsinnendienst kam 2024 dazu. Gerade der erste Schritt war für mich etwas Besonderes, weil das Team in dieser Form neu entstanden ist und ich es aktiv mit aufbauen durfte. Heute verantworte ich diese zwei Teams mit insgesamt 13 Mitarbeitenden und bewege mich inhaltlich zwischen Einkauf, Logistik und Vertriebsinnendienst. Besonders wichtig ist mir dabei, Strukturen zu schaffen, die den Arbeitsalltag erleichtern, und ein Umfeld, in dem man offen miteinander arbeitet und sich gegenseitig unterstützt.

Welche Abläufe und Systeme spielen in deinem Arbeitsbereich eine zentrale Rolle?

In der Materialwirtschaft ist es der komplette Warenfluss – von der Bedarfsmeldung über die Beschaffung bis zur Anlieferung und Weiterleitung der Ware. Dieser durchgängige Prozess ist das Herzstück unseres Bereichs.

Im Vertriebsinnendienst steht der Vertriebsprozess im Fokus, gleichzeitig hat dieser Bereich Berührungspunkte mit nahezu allen anderen Abläufen im Unternehmen. Man kann ihn als echte Schnittstelle bezeichnen.

Unverzichtbar sind dabei unser ERP- und unser CRM-System. Das ERP bildet den gesamten Warenfluss ab, das CRM unterstützt alle vertriebsnahen Prozesse. Besonders spannend ist, dass wir unser CRM-System selbst entwickeln und kontinuierlich weiter ausbauen.

Wenn du auf deine bisherige Karriere zurückblickst: Gibt es einen besonders prägenden Moment aus deiner Zeit bei ACP?

Die Übernahme der Wichmann Datentechnik durch die ACP während meiner Ausbildung! Das war ein echter Augenöffner in Richtung Wachstum und Professionalisierung. Das hat sich damals schon wie ein riesiger Schritt angefühlt – rückblickend war er sogar noch bedeutender. In dieser Phase habe ich gemerkt, dass ACP für mich nicht nur ein Ausbildungsbetrieb ist, sondern ein Unternehmen, bei dem ich mir sehr gut vorstellen kann, langfristig zu bleiben.

Was motiviert dich persönlich – und wie motivierst du dein Team?

Mich treibt vor allem der Gestaltungsspielraum in meiner Arbeit an: Abläufe hinterfragen, Lösungen entwickeln und dann sehen, dass diese den Arbeitsalltag spürbar erleichtern. Wenn ich dann sehe, wie das den Menschen hilft, ist das für mich einer der größten Antriebe überhaupt.

Diesen Ansatz lebe ich auch in der Führung meines Teams. Mir ist wichtig, durch Vertrauen und Zufriedenheit zu motivieren und klare, transparente Strukturen zu schaffen. Damit will ich meinem Team helfen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen, ohne sich in unnötigen Rückfragen oder Verwaltungsschleifen zu verlieren.

Welche Skills aus dem Job helfen dir auch im Privatleben – und umgekehrt?

Ganz klar: Kommunikation. Telefonieren war während meiner Ausbildung zunächst eine Herausforderung, ist heute aber eine echte Stärke. Auch privat merke ich, wie viel effektiver ein Gespräch sein kann als endlose Nachrichten. Dazu kommen Organisation und Stressresistenz. Mich bringt privat kaum noch etwas aus der Ruhe, weil ich gelernt habe, Dinge zu strukturieren und Probleme lösbar zu betrachten.

Und hast du noch Zeit für Hobbys nach der Arbeit?

In meiner Freizeit spiele ich gern Videospiele – ein Hobby, das ich mit vielen Menschen aus der Branche und auch mit Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen teile. Als Ausgleich dazu treibe ich regelmäßig Sport. Einen ganz anderen Ruhepol finde ich in der Pflege meiner Bonsais – das hilft mir enorm beim Abschalten. Außerdem verfolge ich das Börsengeschehen bereits seit der Zeit vor meiner Ausbildung mit großem Interesse. Darüber hinaus begeistern mich Automobile und das Sammeln von Uhren – insbesondere Technik, Detailtiefe und ihre Wertbeständigkeit.

Letzte Frage: Was würdest du jungen Menschen raten, die eine kaufmännische Ausbildung bei ACP in Betracht ziehen?

Mein wichtigster Rat: Beschäftigt euch nicht nur mit dem Ausbildungsberuf, sondern ganz bewusst mit dem Unternehmen. Aufgaben, Verantwortung und Schwerpunkte können sich je nach Betrieb stark unterscheiden. Wer sich Gedanken darüber macht, wie der eigene Arbeitsalltag aussehen soll, hebt sich im Bewerbungsprozess deutlich ab. Ich habe mich damals sehr bewusst wegen der Aufgaben und des Umfelds für dieses Unternehmen entschieden – und habe diese Entscheidung bis heute nicht bereut.

Du bist neugierig geworden und möchtest wie Kai bei ACP deinen Karriereweg in der IT-Branche fortsetzen? Bei ACP erwarten dich Verantwortung, moderne Prozesse und echte Entwicklungsperspektiven. Wir freuen uns auf dich!