Für Unternehmen, die VMware vSphere im Einsatz haben, rücken wichtige Lifecycle-Termine näher. VMware hat für vSphere 8 das End of Sale (EOS) für Oktober 2026 sowie das Ende des regulären Supports (EOGS) für Oktober 2027 angekündigt. Damit verbleiben nur noch wenige Monate bis zum Verkaufsende und rund ein Jahr bis zum Auslaufen des Herstellersupports.
Für viele IT-Verantwortliche bedeutet dies, die zukünftige Ausrichtung ihrer Virtualisierungsplattform zeitnah zu bewerten und notwendige Maßnahmen einzuleiten.
Zeitfenster für strategische Entscheidungen wird kleiner
Mit dem bevorstehenden End of Sale endet im Oktober 2026 die reguläre Vermarktung von VMware vSphere 8. Deutlich relevanter für viele Unternehmen ist jedoch das Ende des regulären Herstellersupports im Oktober 2027.
Ab diesem Zeitpunkt stehen keine regulären Supportleistungen, Fehlerbehebungen oder Produktaktualisierungen mehr zur Verfügung. Organisationen, die ihre Plattform darüber hinaus betreiben möchten, müssen mögliche Risiken für Betriebssicherheit, Compliance-Anforderungen und zukünftige Infrastrukturprojekte berücksichtigen.
Gleichzeitig zeigt die Erfahrung, dass größere Infrastrukturprojekte oft deutlich mehr Vorlauf benötigen als ursprünglich geplant. Evaluierung, Budgetfreigaben, Architekturentscheidungen, Tests und die eigentliche Umsetzung können je nach Komplexität mehrere Monate bis über ein Jahr in Anspruch nehmen.
VMware fokussiert auf VMware Cloud Foundation und VMware vSphere Foundation
Im Zuge der strategischen Neuausrichtung konzentriert VMware sein Portfolio zunehmend auf die Plattformen VMware vSphere Foundation (VVF) und VMware Cloud Foundation (VCF).
Für viele Bestandskunden stellt sich daher die Frage, wie die zukünftige Virtualisierungsstrategie aussehen soll und welche Plattform die Anforderungen des Unternehmens langfristig am besten erfüllt.
Neben technischen Anforderungen spielen dabei auch neue Lizenzierungsmodelle, Betriebsprozesse, Automatisierungsmöglichkeiten und zukünftige Cloud-Strategien eine wichtige Rolle.
Welche Schritte Unternehmen jetzt setzen sollten
Unternehmen, die aktuell VMware vSphere 8 oder älter einsetzen, sollten die verbleibende Zeit bis zum Support-Ende aktiv nutzen, um ihre Situation zu bewerten und eine konkrete Roadmap zu entwickeln.
Dabei stehen insbesondere folgende Fragestellungen im Mittelpunkt:
- Welche Auswirkungen haben die aktuellen Änderungen im VMware-Portfolio auf die bestehende Umgebung?
- Welche Zielplattform ist strategisch und wirtschaftlich die richtige Wahl
- Welche Anpassungen an Architektur, Betrieb und Prozessen sind erforderlich?
- Welche Investitionen und Ressourcen müssen eingeplant werden?
- Welche Risiken entstehen, wenn notwendige Entscheidungen aufgeschoben werden?
Wer diese Fragen erst kurz vor dem Support-Ende adressiert, riskiert unnötigen Zeitdruck bei Planung und Umsetzung.
Frühzeitig planen schafft Handlungsspielraum
Die derzeitige Situation bietet Unternehmen die Chance, ihre Virtualisierungsstrategie nicht nur an kommende Lifecycle-Anforderungen anzupassen, sondern gleichzeitig die eigene Infrastruktur auf zukünftige Anforderungen auszurichten.
Eine frühzeitige Analyse der bestehenden VMware-Landschaft ermöglicht es, geeignete Zielplattformen zu evaluieren, Investitionen planbar zu machen und notwendige Migrationsschritte kontrolliert umzusetzen.
Unterstützung bei Analyse und Strategieentwicklung
ACP unterstützt Unternehmen bei der Bewertung bestehender VMware-Umgebungen, der Analyse möglicher Zielplattformen sowie der Planung und Umsetzung der nächsten Schritte. Neben VMware vSphere Foundation und VMware Cloud Foundation können dabei auch alternative Virtualisierungskonzepte im Rahmen einer langfristigen Infrastrukturstrategie betrachtet werden.
Sie möchten wissen, welche Auswirkungen die bevorstehenden Lifecycle-Termine auf Ihre VMware-Umgebung haben? Kontaktieren Sie unsere Expert:innen unter licenseteam@acp.at für eine individuelle Bewertung Ihrer aktuellen Infrastruktur.


