Komponentenkrise: Warum RAM und SSDs knapp bleiben und was Unternehmen jetzt tun sollten
Lassen Sie sich diesen Blog-Artikel von einer Künstlichen Intelligenz vorlesen.
Der globale KI-Boom verändert den Halbleitermarkt grundlegend. Was als Innovationsschub begann, entwickelt sich zunehmend zu einer strukturellen Herausforderung für klassische IT-Infrastrukturen: RAM- und SSD-Komponenten werden knapper, teurer und schwieriger planbar. Unternehmen, die jetzt nicht vorausschauend handeln, riskieren Projektverzögerungen, Budgetüberschreitungen und Lieferausfälle. Mehr zu den Hintergründen der Komponentenkrise fasst Werner Schwarz, Director Strategy & Technology bei ACP, in diesem Blogpost zusammen – ergänzt um klare Handlungsempfehlungen für Unternehmen.
Warum RAM und SSDs besonders betroffen sind
Was bedeutet das konkret für Unternehmen?
Handlungsempfehlungen für Unternehmen
Ein Markt im Umbruch
Noch vor wenigen Jahren war Arbeitsspeicher eine vergleichsweise gut planbare Commodity. Heute zeigt sich ein völlig neues Bild: Die weltweite Nachfrage nach Speicher wächst schneller als die Produktionskapazitäten – getrieben vor allem durch den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren, Cloud-Plattformen und High-Performance-Infrastrukturen.
Hersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron haben ihre strategischen Schwerpunkte deutlich verlagert: Statt klassischem DRAM und NAND-Flash für PCs, Server und Storage-Systeme wird zunehmend High Bandwidth Memory (HBM) für KI-Beschleuniger priorisiert – ein Markt mit deutlich höheren Margen.
Das Ergebnis: Weniger Kapazität für den klassischen IT-Bedarf, steigende Preise und längere Lieferzeiten.
Warum RAM und SSDs besonders betroffen sind
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KI verdrängt klassische Speicherproduktion |
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Gedrosselte NAND-Produktion |
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| Hohe Marktkonzentration Der Weltmarkt für Speicherchips wird von wenigen Herstellern dominiert. Strategische Entscheidungen einzelner Anbieter wirken sich daher unmittelbar auf Preise und Verfügbarkeit aus. |
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Steigende Produktionskosten Energiepreise, Rohstoffe, Logistik und Investitionen in neue Fertigungstechnologien treiben die Gesamtkosten weiter nach oben. |
Für Unternehmen wichtig zu wissen ist, dass Speicher nicht mehr beliebig skalierbar verfügbar ist. Er entwickelt sich zunehmend zu einem Engpassfaktor, insbesondere bei Systemen mit hohem Memory-Anteil, Storage-Erweiterungen und hyperkonvergenten Architekturen.

Wie lange dauert die Krise?
Aktuelle Markteinschätzungen gehen davon aus, dass sich die Situation nicht vor 2027 spürbar entspannen wird. In einzelnen Segmenten ist auch darüber hinaus mit anhaltender Volatilität zu rechnen. Zwar sind neue Fabriken geplant, doch der Bau und die Inbetriebnahme moderner Halbleiterwerke benötigen mehrere Jahre.
Kurz- und mittelfristig ist daher weiterhin mit den folgenden Auswirkungen zu rechnen:
- Preisschwankungen auf hohem Niveau
- Eingeschränkte Lieferkontingenten
- Längeren Projektlaufzeiten
Was bedeutet das konkret für Unternehmen?
Die aktuelle Marktsituation wirkt sich längst nicht mehr nur auf IT-Budgets, sondern auf zentrale Transformations- und Betriebsinitiativen aus. Betroffen sind unter anderem:
- Rollouts von Clients und Servern
- Virtualisierungs- und Storage-Projekte
- ERP- und Datenbankmodernisierungen
- Backup- und Archivlösungen
- KI- und Analytics-Plattformen
Eingeschränkte Verfügbarkeit oder verzögerte Lieferung von Hardware kann heute ganze Programme und Digitalisierungsinitiativen ausbremsen oder verschieben. Die klassische Entscheidung zwischen „ersetzen oder erweitern?“ reicht in Zeiten knapper Hardware nicht mehr aus. Unternehmen müssen alternative Strategien bewerten: bestehende Infrastrukturen verlängern, Ressourcen konsolidieren, Architekturen modernisieren oder Kapazitäten gezielt auslagern. Entscheidungen müssen unter unsicheren Marktbedingungen getroffen werden und gewinnen damit deutlich an strategischer Relevanz.

Handlungsempfehlungen für Unternehmen
Um trotz steigender Preise, eingeschränkter Lieferfähigkeit und hoher Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben, empfehlen wir Unternehmen ein strukturiertes, vorausschauendes Vorgehen entlang der folgenden Punkte:
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Vorausschauend planen |
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| Spezifikationen flexibel halten Definieren Sie Freigaben für mehrere Hersteller, Serien oder Speicherkonfigurationen. Das erhöht die Lieferfähigkeit deutlich. |
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| Preise und Kontingente absichern Um Preisschwankungen und mögliche Engpässe zu vermeiden, empfehlen wir – wo möglich – Vorab-Allokationen oder projektbezogene Reservierungen. |
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Workloads erfassen und bewerten Nicht jede Anwendung ist gleich kritisch oder gleich flexibel. Eine strukturierte Workload-Sicht schafft Transparenz über Business-Relevanz, Ressourcenbedarf und Abhängigkeiten und ermöglicht gezielte Investitionen. |
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Handlungsoptionen je Workload bewerten und priorisieren Für jeden Workload sollten reale Alternativen betrachtet werden – z. B. Weiterbetrieb, Konsolidierung, Private Cloud oder gezielte Auslagerung. Entscheidend ist der Vergleich von Kosten, Risiken und Planbarkeit, nicht die Technologie allein. |
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Bestehende Architektur überprüfen In vielen Fällen lassen sich durch angepasste Speicherarchitekturen, Tiering, Kompression oder Virtualisierung Kapazitäten effizienter nutzen. |
Kompakter Analyse- und Entscheidungs-Workshop
Zur strukturierten Zusammenführung der eben genannten Punkte hat sich ein kompakter Analyse- und Workshop-Ansatz bewährt.
Inhalte:
- Strukturierte Aufnahme der relevanten Workloads
- Gemeinsame Bewertung realistischer Handlungsoptionen
- Ableitung einer klaren Entscheidungs- und Maßnahmenmatrix
- Management-Summary als Grundlage für Budget- und Investitionsentscheidungen
Das Ziel sind keine langen Strategieprojekte, sondern Planbarkeit und Handlungssicherheit für die nächsten 12–24 Monate.
Fazit: Jetzt handeln
Die Knappheit bei RAM- und SSD-Komponenten ist kein kurzfristiger Engpass, sondern Ergebnis eines dauerhaften strukturellen Wandels im IT-Markt. Verfügbarkeit, Preis und Planbarkeit von Speicher sind nicht mehr selbstverständlich.
Unternehmen bleiben handlungsfähig, wenn sie vorausschauend planen, Workloads priorisieren und Architektur- sowie Beschaffungsentscheidungen flexibel treffen. Entscheidend ist nicht die einzelne Technologie, sondern die Fähigkeit, unter Unsicherheit fundierte Entscheidungen zu treffen.
Eine strukturierte Bedarfsplanung, eine überprüfte Architektur und frühzeitige Absicherung von Preisen und Lieferkontingenten sind dabei zentrale Erfolgsfaktoren.
Wir unterstützen Sie bei diesem Vorgehen gerne.
Sprechen Sie uns frühzeitig an. Gemeinsam finden wir die beste Lösung für Ihre Anforderungen.
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